Jazz

 

Liebe Toscana UrlauberInnen,

 

Das Haus selbst ist ein über 200 Jahre alter Naturstein Rustico, das aber völlig neu innen ausgebaut ist. An den Innenwänden ist die Struktur der Steine erhalten, die aber mit Mineralfarben weiß getüncht sind.
Da das Haus nicht dauerhaft bewohnt ist, ist es notwendig zuerst zu lüften! Auch die Hofmöbel stehen in der vermietungsfreien Zeit im unteren Raum. Durch eine künstlerisch gestaltete schmiedeeiserne Glastür (stellen einen stilisierten
Olivenbaum dar) betritt man einen 35 m² großen Raum, in den eine offene Küche integriert ist. Das Bad und ein großes Zimmer (Doppelbett) befinden sich in der 1. Etage.

 

Weitere Schlafmöglichkeiten sind im unteren Raum (Matratzen von oben). Für Kinder oder Jugendliche gibt es ein Matratzenlager als Galerie unter dem Dach, die man über eine Zugleiter aus dem oberen Raum erreicht.

 


Grundsätzlich ist es kein Problem das Haus mit 4 Erwachsenen plus 4 Kindern zu bewohnen, wenn man sich mit einem Bad begnügen kann und auf Komfort zu Gunsten einer preiswerten Wohnmöglichkeit verzichtet. Vor dem Haus gibt es einen Innenhof der
mit Sitzecke, Fahrradparkplatz, Trockenleine bei der Anreise gestaltet werden muss.

Wasser:
Über der Küchentheke befindet sich ein Vierkantschlüssel um den verzinkten Wasserablesekasten außen am Haus zu öffnen. Öffnen und Wasserabsperre in Laufrichtung, Wasser läuft.
Strom ist in Italien teuer.


Strom:
Wir sind vom Netz abgekoppelt und arbeiten an einer Solar-Insellösung.
Grundsätzlich ist der fehlende Strom kein Problem, da man ja doch im Sommer gerne bei Kerzenlicht draußen im Innenhof seinen Wein trinkt und zusätzlich leuchtet die öffentliche Versorgung in den Hof hinein.

Zum abendlichen Zähneputzritual felht dann doch das Licht, aber es gibt Hilfe:
1. Gas Kartuschenlampe (vorhanden) Gaskartuschen bitte besorgen.
2. Stromagregat, das neuest Model von Honda, sehr leise, wenn mal viel Strom gebraucht wird, zum Staubsaugen, einfache Handhabung: Benzinhahn öffen, am Bezindeckel die kleine Lüftung öffnen, den unteren Schalter von stopp in die andere Richtung legen und kurz anziehen, schon läuft die Wundermaschine.
3. romantische Kerzen, eine große hängt zw. Küche und Treppe, (vielleicht noch welche einpacken)
4. eine LED-Stirnlampe liegt auf der Küchentheke (wenn ihr für den Notfall noch eine dabei hättet).
5. LED Taschenlampe mit viel Lichtausbeute im Haus vorhanden, die ihrerseits im Auto tagsüber über den Zigarrettenanzünder aufgeladen werden kann.

Mittlerweile waren vier Familie mit Kindern vom der stromlosen Herausforderung von über 2 Wochen begeistert.

Fürs Handyladen gibt es multi-Stecker für den Zigarettenanzünder im Auto. Wer mal mit dem Notebook arbeiten möchte, könnte es über das Agreagt machen, den eigenen Akku, oder beim Essengehen im Restaurant einfach mal an einer Steckdose aufladen, ich hab's gemacht und es wird mit einem Lächeln erlaubt.
Über den pädagogischen Effekt, einmal 1-2 Wochen ohne Strom zu leben möchte ich mich erst gar nicht auslassen.

Der Herd funktioniert mit Gas, Kühlschrank gibt es nicht, ist aber für den Natursteinbau überhaupt nicht tragisch, Wasser aus der Leitung in Mineralwasserqualität !., Waschmaschine ist keine vorhanden.


Gas:
Flasche unter dem Küchenbecken, Linksgewinde an der Flasche öffnen, die gelben Hebel in Laufrichtung.
Herd: drücken und drehen und mit Feuerzeug anzünden. Durchlauferhitzer im Bad: Linke Taste (Schieber) in Mitte schieben, drücken und gedrückt halten. Gas braucht ca. 3 Min. bis es oben ist. Vorher kleines rundes Glasfenster rausnehmen, dann (nach 3 Min.) gut brennendes Streichholz in das runde Loch halten (gut brennend, da es wegen Windzugs ausgehen kann). Dann müsste die Flamme brennen, wenn nicht, länger drücken, dann die linke Taste ganz nach rechts schieben. Wenn man das warme Wasser auf dreht machst noch einmal "buff" (keine Angst!) und fertig. Die kleine Flamme kann dann die ganze Zeit brennen.

Verlassen des Hauses am Ende des Urlaubs:
Gartenmöbel / Schirm rein räumen, wegen sommerlichen Gewittern auch schon mal vorher, Schirm reicht wenn er während des Urlaubs geschlossen ist.

Durchlauferhitzer:
linker Schieber nach links, müsste dann aus sein, Gasflasche zudrehen in Richtung Chiuso!, die gelben Hähne gegen Schlauchrichtung ¼ drehen. Wasser draußen abdrehen (¼ ). Dass das Haus so verlassen wird, wie Sie es auch vorfinden möchte ist selbstverständlich, durchsaugen. Staubsauger unter der Treppe.

Noch etwas zur Lage des Ortes: Montelaterone, auf der Karte zu finden bei Arcidosso, liegt für kulturell interessierte Reisende sehr zentral. Quasi in einer Autostunde sind die Ausflugsziele Siena, heiße Quellen um den Amiata, Meer, Montalcino, San Gimignano etc.
zu erreichen.

Der Mietpreis beträgt 225,€ wö. inkl. Nebenkosten, unabhänig von Personenzahlen.

Weine sind im Haus vorrätig: Preise stehen an den Kisten und können käuflich erworben/getrunken werden.

Ausflugsziele:

Monte Amiata: 1700 m höchste Erhebung der Toskana, man kann quasi bis zum Gipfel hoch fahren, Gipfel heißt "vetta amiata"
Santa Fiora: CottoArbeiten der Brüder della Robbia Einsiedlerklause von David Lazzaretti, einem politisch orientierten "Sektengründer, der
im 19. Jh. bei einer Demonstration erschossen wurde, es gibt noch Schriften von ihm zu kaufen, interessant, auf dem Montelabro, Auto parken, dann ca 1. Stunde Fußweg auf den nicht bewaldeten Berg, zweiter kleiner Kreisverkehr in Arcidosso, Serpentinen hoch, weiter
gerade aus, nicht nach Santa Fiora, ca. nach 1 km Auto parken und gehen.

Parco faunistico, an gleicher Stelle, rechts halten (Schilder) nicht auf den Berg.

Geführte Wanderungen durch die Maremma:
Erfragen in Touristinfo Albarese ( oder Touristinfo in Arcidosso) Monte Argentario Halbinsel Rtung Rom, Umrundung mit Bademöglichkeiten für Auto möglich.

Inseln: Giglio, Fähre ab Porto San Stefano (Argentario), traumhafte Strände. Elba ist zu sehen.

Internationales buddhistisches Zentrum, wieder Arcidosso, zweiter Kreisverkehr, Serpentinen hoch, kurz bevor man oben ist ( ca. 4 km) geht's rechts bei einer Hotelanlage (faggio rosso) vorbei und immer weiter, ca. 2 km. Dort sehr schöne Atmosphäre

Heiße Quellen:

Die heißen Quellen von Saturnia (ca 50 km): Schwefelquellen. Dort nicht in den Hotelthermen baden, sondern Hotel links liegen lassen und in der nächsten Linkskurve, den unbefestigten Weg rein. Romantisches Ambiente und natürliche Wasserbecken. Silberschmuck ablegen, wird schwarz! Wasserfälle mit Massagemöglichkeit. Besonders schön nachts oder abends, Sternenhimmel. Möglichkeit in SaturniaOrt zu essen oder Picnic halten. Da Schwefelwasser müde machen kann, ist zelten möglich Bagno S. Filippo: über Gipfel (Vetta) Amiata, Richtung Abbadia und San Quirico d'Orcia, Heiße Quellen, große Kalkablagerungen.

Terme di Petriolo
auf der Fahrt, ca. 15 km vor Paganico: heiße Gumpen am Fluss Orcia, Wechselbäder:

FlussQuellen
Bagno Vignore, auf der anderen Seite des Monte Amiata

Manciano, EtruskerAusgrabungen: überall, viel kann man nicht sehen, aber schöne kleine Ortschaften. Scansano (Morellino di Scansano, Wein), weiter ans Meer dann Grosseto, dann zurück Richtung Monte Amiata.

Ausgrabungen: Open air Museum Roselle, Rtung. Meer/Grosetto, bevor es nach Castiglione abgeht, rechts.

Cosa, alte römische Stadtruinen mit Tempelbezirk kurz vor Ansedonia, Rtung. Rom, weit vor dem gardino di taroci (TarotGarten),
sehr empfehlenswert für kunsthistorisch/archäologisch Interessierte.

Pitigliano: in Tuffstein gehauene alte Stadt, sehenswertes Städtchen mit gutem Weißwein (Bianco di Pitigliano).
Garten des Tarot, von Niki de San. Richtung Rom auf der Aurelia, ca. 40 km links im Wald sieht mans glitzern, steht in jedem Reiseführer, ein Muss!
Ins BrunelloGebiet geht's über: Arcidosso, Castel del Piano, Seggiano, Richtung Siena in Castel Nuove del Abate: Die Abtei San Antimo: 11 Jh. sehenswert im Tal gelegen. Innen alles aus Onyx, Alabaster und Marmor. Weiter nach Montalcino, sehenswert. Auf der Fortezza können viele Weine probiert werden.

Abbadia di San Salvatore, der Säulengang in der Krypta, sehenswert!

Florenz: ca 1,5 Std. von Montelaterone
Zw. Florenz und Siena, das Chianti Classico Weitere Toskanastädte: Lucca, Pisa, Voltera, San Gimignano (Manhatten der Toscana), in jedem Führer beschrieben :

kleiner Wasserfall, 5 km vom Haus weg! Eisklates Wasserbecken zum schnellen erfrischen in paradiesischem Urwald, Richtung Paganico, vor Betonbrücke, links rein, Isola ökologica (Wertstoffhof für Sperrmüll), dort vorbei runter ins Tal, kleine Brücke, dann noch
300 m parken und zufuß rechts den Weg benutzen, dann hört man das Wasser schon
rauschen.

Sport:

Bikes:
bestes Gebiet für Tourenund Mountenbiker, aber natürlich keine Alpentrails! Traumhafte Touren möglich.
Tennis:
Mietplatz in Arcidosso, unterhalb der Straße beim Sportplatz,
Monticello, beim Campingplatz,
Kicker und 11 weitere Spiele im Haus

Meer:

für jeden Geschmack ist etwas dabei:
Marina di Albarese: Naturbelassener Strand mit limitierter Zufahrtmöglichkeit (man muss früh da sein) im Sommer, südl.. von Grosseto: auf SS1 Richtung Roma Abfahrt Recipina/Albarese. Schildern Richtung Parco Regionale di Maremma bzw. Marina di Albarese folgen (ca. 10 km). Auf dem Weg fährt man durch eine Schranke oder wenn spät, lange an Schranke warten! Empfehlung: im Sommer schon um 9.00 h da sein! Parkgebühr entrichten direkt am Strand.

Marina di Capalbio: Richtung Rom, am Monte Argentario vorbei, sehr schöner Strand mit Restaurant (wahrscheinlich nur im Sommer)
Marina di Grosseto: traditionelles Strandleben Principina Mare, dort auch sehr gutes FischRestautrant: Albatros
Castiglione della Pescaia: Fischmarkt ab 17.00 h, auf dem Weg eine Gärtnerei mit frischem Gemüse Ansonsten: entdecken, entdecken, entdecken
von Castiglione über die Hafenbrücke wieder Richtung Grosseto, bevor die Campingplätze kommen, dort wilde Dünen, Fussweg ca. 5 Min. Möglichkeit zum Surfen und Windkiting. Sehr schön zum liegen, wild romantisch ohne Kiosk
Talamone:
Yachthafen, mit Fortezza (Burg) Felsenstrand mit Möglichkeit zum ins Meerspringen, für alle, die mal dem Sand entkommen wollen. Parken am höchsten Punkt, dort Zugang zum Meer. Mietliegestühle in einer Art Felsenbad

Richtung Grosseto, damm Rtg Livorno, Ausfahrt nach ca 45 km Follonica nord, Prato Ranieri, unter der Autobahn durch, dann nach rechts, eine Unterführung, gerade aus, in den Kreisverkehr und diesen ca 11 h verlassen, dann Düne, Bar "Il Boschetto", durch die Bar dann links runter zum Strand.

Einkaufen:

Tipp für Makrobioten:
Einkaufsmöglichkeit von Seitan, Tofu, etc.: Il Cantuccio, BioBar - Pasticceria in Castel del Piano, Corso Nasini, 31 Tel. 0564/956262

Arcidosso: Coop, erster Kreisverkehr

Castel del Piano, viele Geschäfte, Metzgerei Rossi, durch den Ort durch, linke Seite oder Metzger am zentralen Platz, rechts, Schinken = proscutto crudo/cotto, Salami, macht auch burger zum Braten und ans Meer mitnehmen, wenn Gas ausgeht oder sonstiges, vor Montelaterone, an der Straße, eine kleine Bar mit Lebensmittelladen. Gas heißt (bombola di gaz, quindici litri = 15 Liter = 35 €)

La Selva, der in Deutschen Bioläden stark vertretene Münchner Hersteller baut auf seinen 300 Hektar in der Maremma an: Rtung Rom, Abfahren San Donato, nach der zweiten großen Kreuzung, dann wieder rechts Richtung Meer, dort Biolebensmittel, frisches Gemüse, etc. Das Olivenöl nicht kaufen, da gibt es auf den Weingütern besseres, oder bei mir in Grafing!

Restaurants:

In Arcidosso und Umgebung
Zi'Emilio:
unten beim 1. Kreisverkehr Preise Vorspeise, Hauptgericht, Wein, Wasser, Cafe, Grappa zw. 20,€ und 35,€
Aiuole:
auch Hotel, Chef ist 'Hugo' (sprich: Ugo) außerhalb von Arcidosso: 2. Kreisverkehr (MiniKreisverkehr.), von unten kommend, sofort rechts dann ca. 6 km Serpentinen durch den Wald, dann Richtung "Santa Fiora", direkt an der Kreuzung links hinter Bäumen (Leuchtschrift). Hier kann man auch mehrere oder nur Vorspeisen bestellen, (ital.: prendiamo solo i primi) auf jeden Fall muss man die "Fiocci di neve" bestellen, Der Wirt bringt dann der Reihe nach, was er so hat. Preise werden nach dem Würfelprinzip gemacht; es kostet ca. 20 pro Pers. Mit fleischigen Hauptspeisen nach den üppigen Vorspeisen wird dann teurer.

Richtung Zancona
Auf der Straße nach Monticello, vom 1. Kreisverkehr in Arcidosso aus scharf rechts hoch, nach ca. 2 km auf der rechten Seite.
Sehr gute Qualität, französisches Ehepaar, abwechselungsreich, gehobenes Preisniveau.

In Santa Fiora

Il Barilotto:
parken am riesigen Gemeindehaus, durch den Toreingang gehen, dort Fußgängerzone:, dann rechts und sofort wieder links, kleine Gasse. Der Wirt auch "der Nuschler" genannt, weil auch Italiener so gut wie nichts verstehen, bedient selbst. Aus diesem Grunde hat er
eine deutsche Karte und ist ganz stolz drauf. Empfehlenswert: die Antipasti, die getrüffelte Pasta, die Nusssoße (Salsa di Noce), Wildschwein, Pecorino mit Honig und Vin Santo con i Cantuccini. Auch hier kommt man um Espresso und Grappa und diverse andere
Schnäpse nicht herum. Preise auch ca. 30,€
Il Ponte
nicht vor Gemeindehaus parken, sondern weiter über Brücke, dann rechts Hotel, auch gute Küche, Nicht so aufregend wie "Nuschler". Preise nach Karte, auch Pizza.

La Pesceria, Bar für die Nacht nach dem Essen:
vor Gemeindehaus, rechts runter mit Auto, im Sommer auch Konzerte im Park, sehr romantisch, mit Wasser und kleinen Brücken
In Montelaterone

La Pergola:
Restaurant mit Pizza; ca. 1 km vor Montelaterone. an der Straße nach Grosseto. Sehr beliebt, da zuverlässige mittelmäßige Küche mit zivilen Preisen, empfehlenswert für Familien.

D'Verdiglio :
direkt in unserem Ort, Sehr gute Küche, zu empfehlen pollo (Huhn) oder faraona, (Perlhuhn, muss aber vorbestellt werden), normale Preise

In Monticello (10 km, auf dem Weg nach Grosseto)

La Terrazza, Bar und Billiard:
für Jugendliche + Erw. im Sommer Disco, Billiard, sehr angenehme Atmosphäre

Campingplatzrestaurant: Luccherino
Empfehlenswerte Küche, gut und günstig, Leonardo, der Wirt spricht perfekt deutsch ist freundlich und hilfsbereit.

Empfehlenswerte Weingüter:
Einen guten Überblick über die Weine der Region verschafft man sich in einer enotec/vinothek.

Dort kauft man schon mal den ein oder anderen Tropfen, kalkuliert was man ausgeben möchte und kann sich dann im Falle, dass man eine größere Menge kaufen will, auf den Weg zum Weingut machen.

Ein Tipp bei dem Sie schmunzeln werden: einen guten Brunello kauft man bei Vini e
Grappe in Grafing, Am Hang 16, denn dort ist er billiger als auf dem Weingut direkt!
Sie glaubens nicht?
Zum Vergleich: bei mir in 2008: Brunello 2001: 22,€.

MorellinoGebiet:

Villa Patrizia, Loc. Cana, an der Straße nach Acille, Scansano Provveditore, Loc. Salaiole, Scansano, dann 6 km ins Tal, dann links
Erik Banti, Manciano überall gibt's Wein zum probieren günstige Weine gibt's in der Cantina Sociale Morellino di Scansano in Scansano. Wird aber auch von Coop in Arcidosso oder Castel del Piano geführt.

BrunelloGebiet:
um Montalcino herum
Auch hier empfiehlt es sich in einer Enotec zu probieren, z.B. auf der Burg in Montalcino
kleines Glas für 2 €

dann:
Cupano, franz. Filmemacher mit hervorragendem Brunello (ca. 50 ,€),
Rosso di
Montalcino (18,)
Crece di Mezzo, Abbadia San Antimo, Richtung Montalcino, Brunello ca. 25 30,€
Fattoria dei Barbi, Brusco di Barbi, sehr schöner, kleiner Tischwein, um die 5 €, andere Weine
Mocali, günstige Preise und gute Qualität, Direktverkauf wen es nach Montepulciano (eine Reise wert) verschlägt, sollte bei Capoverso die Weine von einem von Frau geführten Weingut porbieren, Durch den Torbogen in die Hauptfussgängerzone, Via Gancciano nel Corso, No. 85 Adriana Avignonesi, nicht beim großen Avignonesi, Laden in der Fussgängerzone, aber gleich daneben, 1. Stock, kein Laden.
ansonsten alle Güter gut ausgeschildert.

Die Toskana

Toskana (italienisch Toscana), Region in Mittelitalien
Einwohnerzahl: ca. 3,6 Millionen
Fläche: 22 992 km²
Größere Städte: Pisa, Grosseto, Florenz
Hauptstadt der Region: Florenz

Die Toskana ist größtenteils bergig. Neben dem Apennin wird die Toskana von zwei
weiteren Bergketten durchzogen, den Apuaner Alpen, in denen Marmor gefördert wird,
und den Colline Metallifere weiter im Süden, in denen Eisen, Magnesium, Borax und
Quecksilber abgebaut werden. Zu den Flüssen der Region zählen der Arno, die Cecina,
der Ombrone und der obere Tiber, die alle in das Tyrrhenische Meer münden. Das Klima
ist außer in der Maremma, einer Sumpfregion im Süden, mild.
Die Landwirtschaft erzeugt Weizen, Mais, Trauben, Wein, Oliven und Tabak. Wolle und
Baumwolltextilien, chemische Produkte, Maschinen, Glas und Keramik sind die
wichtigsten Industrieprodukte.
Geschichte Die heutige Toskana entspricht ungefähr dem ehemaligen Etrurien. Sie wurde
von den Römern erobert, die das Land nach seinen Bewohnern, den Tuszi oder Etruskern,
Tuszien (Tuscia) nannten. Dann geriet es nacheinander unter ostgotische, byzantinische
und langobardische Herrschaft. Schließlich wurde es von Karl dem Großen erobert und
einem fränkischen Herzog unterstellt. 1030 wurde Bonifatius II. aus dem Hause Canossa
Herzog von Tuszien. Nach seiner Ermordung regierte seine Gattin Beatrice, bis ihre
Tochter, Gräfin Matilda, 1076 das Land erbte. Im Investiturstreit stellte sich Matilda auf die
Seite des Papstes und vermachte ihm all ihre Ländereien. Heinrich V., Kaiser des Heiligen
Römischen Reiches, beanspruchte das Herzogtum jedoch für sich, und das Erbe Matildas
sorgte über ein Jahrhundert lang für Streit zwischen Päpsten und Kaisern. In dieser Zeit
erlangten die größeren Städte Unabhängigkeit und Wohlstand. Pisa war zu einer
mächtigen Republik geworden.
Mittelalter Im 14. Jahrhundert trugen der Dichter Dante, der Maler Giotto, der Humanist
Petrarca und der Schriftsteller Boccaccio erheblich dazu bei, dass der Toskana in Kunst
und Literatur eine führende Rolle zukam. Der toskanische Dialekt stieg zur
Literatursprache Italiens auf. 1406 unterwarf sich Pisa Florenz, das damit die
Vorherrschaft in der Toskana gewann. Nach 1434 regierte in Florenz die Familie der
Medici. Cosimo I. de Medici, der 1537 Herzog von Florenz wurde, vergrößerte das
Herzogtum um Siena, das er von Kaiser Karl V. geschenkt bekam. Dieses Geschenk band
die Medici an Spanien, so dass die Toskana fast zwei Jahrhunderte lang unter
spanischem Einfluss stand. Jüngere Geschichte 1737 starb das Geschlecht der Medici
in der männlichen Linie aus. Gemäß dem Vertrag von Wien (1735) ging das Großherzogtum
an Franz Stephan, den Herzog von Lothringen und späteren Kaiser des Heiligen
Römischen Reiches, Franz I., über. Großherzog Ferdinand III. wurde 1799 von den
Franzosen entmachtet, 1814 wieder eingesetzt und regierte bis 1824. Das Großherzogtum
wurde 1859 von den Truppen Viktor Emmanuels II., des Königs von Sardinien, besetzt.
1860 stimmte das toskanische Volk für den Beitritt zum geeinten Italien.